Hünxe summt!

Bau eines Sandariums

Hier ein Beitrag unseres Mitglieds Heike Teschner zum Bau eines Sandariums:

Wie ihr sicher wisst, gibt es Bienenarten (sogar die Mehrheit) welche am Boden brüten und sogar Löcher ins Erdreich graben.

Ich habe mich mit meinem Mann zusammengesetzt und wir haben uns überlegt eine Nisthilfe in unserem Garten zu integrieren. Nach intensivem Belesen, wie man eine Nisthilfe am sinnvollsten gestalten und bauen kann, haben wir nun eine Stelle zum Bau eines Sandarium ausfindig gemacht. Es ist hierbei wichtig, dass die Stelle sonnig gelegen ist.

Hier wird das Sandarium entstehen

Zuerst haben wir den Boden gelockert und ein Loch von 50x50x50cm gegraben. Zum Auffüllen wird ein Gemisch aus grob gekörntem Sand und Lehmerde im Verhältnis 4:1 verwendet. Das Gemisch bei Bedarf so anpassen, dass sich keine Staunässe bildet.

Ein Gemisch aus grob gekörntem Sand und Lehmerde wird zum Auffüllen verwendet.

Bitte keinen Sand aus dem Sandkasten der Kinder verwenden, da dieser zu fein ist. Wir waren auf einer Baustelle (Zeelink) und haben dort in Absprache mit einem Arbeiter hellen Sand bekommen.

Zum Brüten benötigen viele Wildbienen Totholz entweder zum Verschließen der Bruthöhle oder um die Eier in Löcher im Totholz abzulegen. Deshalb haben wir unser Sandarium in Holz eingefasst.

Das fertige Sandarium
Hier ist bei genauerem Betrachten schon das Loch des ersten Bewohners sichtbar.

Wir schauen jetzt immer wieder am Sandarium vorbei, da dieses von „Unkraut“ freigehalten werden muss. Lediglich Grasnelken und Feldthymian wollen wir noch pflanzen.

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